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Grüne Begegnungs- und Erlebnis(t)räume sind wahr geworden Siegerehrung auf der Donau-Ries-Ausstellung
Nördlingen: Umrahmt vom Musikverein d`Maihinger fand in der
Festhalle L während der Donau-Ries-Ausstellung die Siegerehrung für den vom Landes- verband für Gartenbau- und Landespflege bayernweit ausgelobten Wettbewerb “grüne Begegnungs- und Erlebnis(t)räume” statt.
Kreisvorsitzender Helmut Guckert begrüßte Ehrengäste, Vertreter der teil- nehmenden Kommunen und zahlreiche Gäste und erläuterte den Sinn des Wettbewerbs (wir berichteten).
In ihren Grußworten lobten MdB Gabriele Fograscher und Bezirksrat Alois
Stadler die Kommunen für ihr Engagement und die vorbildliche Leistungen bei der Erhaltung und Anlage, bei der Pflege und Weiterentwicklung von grünen Oasen, die als Begegnungs- und Erlebnis(t)räume im Siedlungsbereicht
dienen.
Stellvertretender Landrat Franz Oppel knüpfte in seiner Festansprache an die Vorredner an und erinnerte an die vielen freiwilligen Arbeitsstunden, die die
Gartenbauvereine für die Allgemeinheit einbringen, etwa auch für nachahmens- werte grüne Begegenungssräume, wie Dorfanger, Parkanlagen und Treffpunkte für alle Generationen.
Der Stell. Vorsitzende des Bayerischen Gemeindetages im Landkreis Donau-
Ries, Bürgermeister Robert Ruttmann, Holzheim freute sich besonders darüber, dass der Aufwand für die Vorbereitung zur Teilnahme am Wettbewerb für die
Gemeinden äußerst gering gewesen war und lediglich darin bestanden hatte, in dem vorgesehenen Zeitrahmen die Leistungen der Gemeinde und der Bürger-
schaft im Sinne des Wettbewerbes aufzuzeigen. Bei der Begehung zeigte sich, dass bei allen Teilnehmern großes Potenzial an kommunaler und bürger- schaftlicher Leistung für die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität
vorhanden ist.
Die Preisträger Maihingen
Maihingen mit seinem einzigartigen Anger und einer Streuobstwiese mitten im Dorf, dazu einigen Lehrpfaden und Treffpunkten für alt und jung bietet viel- seitige Begegnungs- und Erlebnisräume. Im Klosterbereich mit dem
Evangelisationszentrum, dem Bauernmuseum des Bezirks Schwaben, der Klostermühle und dem Bierkeller mit Festplatz an der Mauch ist ein weiterer Schwerpunkt für Erlebnis- und Aufenthaltsqualität vorhanden. Der Museumsgarten dient
das ganze Jahr über zu Lehr- und Erlebniszwecken. Außerordentliche Erwähnung verdienen Mahingens Rentner, die auf dem Ulrichsberg das sog. “Rentnerkreuz” und zahlreichen Ruhebänken im Wald. Er liegt an einem vorzüglichen
Aussichtspunkt und ist allein auf private Initiativen zurückzuführen. Ein weiterer Anger mit der mächtigen Gerichtslinde, einem alten Sühnekreuz und einer auffälligen Station des “Christlichen Lehrpfades” (Kreuzigung) runden
das Angebot ab, das Bürgermeister Franz Stimpfle der Kommission sach- und fach- kundig gezeigt hatte.
Balgheim Der Vertreter des Balgheimer Gartenbauvereins Gerhard
Strobel und Bürgermeister Erwin Seiler hatten der Bewertungskommission fünf typisch bäuerliche Begegnungs- und Erlebnisräume gezeigt, die z.T. im Dorf selbst oder im Nahbereich Balgheims liegen. Vorbildlich ist der vom
Gartenbauverein angelegte Schulgarten zu nennen, der zusammen mit der gemeindlichen Streuobswiese einen großartigen Naturraum bildet. Somit gelang dem Gartenbauverein Balgheim eine gelungene Vernetzung der Ortsmitte vom
Forellenbach über den Schulgarten, dem Spielplatz und die Streuobstwiese bis zu den historischen Linden beider Kiesgrube.
Oettingen Nur drei der zahlreichen Begegnungs- und Erlebnisräume
Oettingens hatte Stadtbaumeister Obermeyer in der vorgegebenen Zeit der Jury zeigen können. Der umgenutzte ehemalige Oettinger Friedhof bei St. Anna mit seinem “erLEBENspfad” jedoch stellt ein neues Kleinod für das gesamt
Umland dar. Die Badeinsel mit ihren zahlreichen städtischen und vereinseigenen Einrichtungen ist ein umfassender, multifunktionaler und stark frequentierter Erlebnis-, Freizeit-
und Sportpark für die Bevölkerung der Stadt und Umlandes. Mit dem “Rossfeld” hat Oettingen einen weiteren bedeutenden Erlebnisraum im verwanderbaren Nachbereich.
Wallerstein
Bürgermeister Joseph Mayer hatte eine ganze Reihe von gemeindlichen Ein- richtungen und für den Wettberwerb gemeldet und es verstanden, in der vorgegebenen Zeit alle neun Begegnungs- und Erlebnisräume in und im Nahbereich
der Marktgemeinde zu präsentieren. Die Lindenallee am Grabenweg bildet einen hervorragenden Abschluss des südlichen Ortsrandes. Sie ist wie der gesamte Marktfelcken- ein Markenzeichen des Fürstlichen Bau- und
Gestaltungswillen. Eine Hauptattratkion und mehrfach nutzbarer Erlebnisraum ist der Wallersteiner Felsen mitten im Ort mit seinem phantastischen Rundblick.
Alle Teilnehmer erhielten aus den Händen von Landrat Franz Oppel die von
Staatsminister Dr. Markus Söder unterzeichnete Urkunde und alle Jury-Mitglieder vom Kreisverband ein Buch für ihre große Mühe. .
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