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Gartenpfleger-Schulung Die Gartenpfleger des Kreisverbands für
Gartenbau und Landespflege Nördlingen trafen sich vorgestern zu ihrer zweiten Schulung dieses Jahres in Nördlingen. Der Vorsitzende Helmut Guckert grüßte über 100 Teilnehmer und den Referenten Wolfgang Nixdorf aus Lauda. In
seinem zwei-stündigen fundierten Vortrag erläuterte er die Sorteneigenschaften und sprach Sortenempfehlungen aus. Die Sortenwahl ist das A und O für einen erfolgreichen Gemüseanbau auch für den Hobbygärtner, Sortenqualität
spiegelt sich in der Wachstumseigenschaft und der Resistenz wieder, so der Referent. Saatgutqualität bedeute bestmögliche Keimfähigkeit und Triebkraft des Saatgutes.
Beim Salatanbau sind für den Hobbygärtner die Schoßfestigkeit, die Läuse- bzw. Mehltauresistenz und Ganzjahressorten von besonderer Bedeutung. Neben dem Kopfsalat ist der Eissalat der meist verzerrte Salat und der
Schnittsalat gewinnt immer mehr an Bedeutung. Beim Blumenkohl sorgt eine gute Selbsbedeckung und Hitzetolereanz der Pflanze für beste Qualität. Auf sehr schweren Böden empfahl er den Anbau
von Möhren auf einer Dammkultur, auf diesem lockeren Damm gedeihen die Wurzelkörper sehr gleichmäßig. Die Ursachen für aufplatzendes Gemüse sind in der Wasserversorgung und
Düngung zu finden, deshalb empfahl Nixdorf alle 3 bis 4 Jahre eine Boden- probe durch zu führen. Ausführlich erläuterte er die Sortenauswahl für Paprika, Tomaten, Kohl,
Radieschen, Rettich und Gurken. Seine Empfehlung untermauerte er durch seine praktischen Erfahrungen, die er in seinem eigenen Versuchsgarten erzielt.
In einer sehr sachlichen Diskussion konnte er mit seinen Detailkenntnissen viele Fragen der Teilnehmer fundiert und überzeugend beantworten.
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