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Der Vositzende Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege Nördlingen Helmut Guckert konnte im
herrlich geschmückten Saal im Gasthaus “Zur Sonne”, Maihingen, eine große Anzahl von Gartenpflegern und Ehrengäste begrüßen.
1992 hatte sich der Kreisverband entsprechen der Idee seines Kreisfachberaters Georg Diethei entschlossen eine Aus- und Fortbidlung von Gartenpflegern/innen durchzuführen. In den nun siebenzehn Jahren erarbeiteten sich die
Beteiligten unter Anleitung von Georg Diethei jeweils ein Jahresprogramm, das in der Regel fünf Schulungen und eine Lehrfahrt pro Jahr beinhaltet.
Die Ausbildung beginnt mit einem Grundlehrgang und jährlichen Fortbildungen durch den Kreisverband sowie be- sondere Schulungen duch den Bezirks- bzw. Landesverband und in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Garten-
akademie Veitshöchheim und der Forschungsanstalt für Gartenbau Wiehenstephan. Themen der Ausbildung sind der Obstbau (von den Unterlagen, Sorten, Veredelung, Winter- und Sommerschnitt
bis zur jährlichen Streuobst-Aktion auf dem Marktplatz in Nördlingen. Ferner die Pflanzung und Pflege von Wein, Beeren, Kräutern und Stauden sowie die Verwendung von bobenständigen Pflanzen und weitere Bereiche wie
Boden, Wasser, Düngung und Kompostierung. Seit 1992 haben sich über 400 (405) Gartenpfleger/innen an dieser freiwilligen Aus- und Fortbildung beteiligt und
dabei in den letzten Jahren zwischen 220 bis 380 Schulungstage/Jahr erzielt. Dem Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Nördlingen ist es eine Ehre und Verpflichtung seinen zahl-
reichen Gartenpflegern, die die fachliche Stütze unserer Vereine bilden zu würdigen und zu ehren, so der Vor- sitzende Helmut Guckert. 34 Mitglieder wurden mit einer Urkunde und der Ehrennadel in Silber und 35 Mitglieder,
die über fünfzig Schulungen besuchten mit einer Ehrenurkunde mit Plakette duch den Kreisverband ausgezeichnet. Die Grüße von 538 000 Mitgliedern überbrachte der Geschäftsführer des Dachverbandes Bayerischer Garten-
bauvereine, Dir. Martin Gruber. In seiner Festrede hob er die besondere Bedeutung der Gärten für die Erneuerung der Gesellschaft hervor. Durchgrünte Siedlungen und erlebnischreiche Landschaften sind nicht nur Modetrends,
sondern zählen zu kulturellen Bedarfsgut des Menschen, so Gruber Diese Themen nehmen sich bayernweit über 3 300 Gartenbauvereine mit der Kreisberatung und den Garten-
pflegern an. Mit enormen Erfolg, was die immer noch steigende Mitgliederzahlen des Kreisverbands dokumentieren. Dabei sei der besondere Wert der Gartenpfleger darin zu sehen, dass sie nicht nur reden, sondern auch an-
packen. Das auch die Gartenbauvereine eigenverantwortlich für die Allgemeinheit enorme Leistungen erbringen, sei in der heutigen Zeit nicht hoch genug einzuschätzen, so Gruber.
Maihingens stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Koukol ging in ihrem Grußwort auf die Bedeutung der Gartenbauvereine ein und stellte die Gemeinde Maihingen vor.
Gartenpfleger leisten viel für den guten Ruf der Gartenbauvereine, den diese genießen, sagte stellvertretender Landrat Peter Schiele. Ehrungen haben zum einen den Sinn, sich zu bedanken, bei denen, die in ihrer Freizeit
ehrenamtlich Hervorragendes leisten. “Vergelt´s Gott!” zu sagen für viele Stunden Arbeit und Einsatz. Die andere Seite der Ehrung ist aber auch die Vorbildwirkung herauszustellen, um andere zur Nachahmung anzuregen und
dieses vorbildliches bürgerschaftlilche Engagement in die Öffentlichkeit zu tragen, so Schiele. Die Feierstund wurde exzellent musikalisch umrahmt von der Musikkapelle Maihingen unter Leitung von Josef Linse.
Leitender Landwirtschaftsdirektor Josef Fischer graulierte in seinem Schlusswort den Ausgezeichneten recht herzlich. Sie haben in den siebzehn Jahren viel Zeit für die Ausbildung investiert und auch viel Zeit in ehrenamt-
liche Tätigkeit gesteckt, so Fischer. “Ohne diese ehrenamtliche Tätigkeit würden unsere Dörfer und Städte sicher nicht so schön dastehen”. Als Fachliche Ansprechpartner/innen sind sie in den Vereinen unentbehrlich geworden
und jede Gemeinde ist zu beneiden, die einen Gartenpfleger/in hat.
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