|
Die richtige Pflege Vortrag Wie man im Hausgarten gartelt Der
Vorsitzende des Kreisverbands für Garftenbau und Landespflege Nördlingen konnt über 70 Gartenpfleger zur Fortbildungsveranstaltung in der Klosterschenke begrüßen. Martin Jauch von der Hochschule Weihenstephan- Triesdorf
referierte über “Bodenpflege und Düngen im Hausgarten”. Eingangs erläuterte er die Herkunft und Herstellung der wichtigsten Dünger und Spurenelemente. Stickstoff steht in der Luft ausreichend zur Verfügung. Für die Gewinnung
und Verteilung ist jedoch Energie erforderlich. Phosphat ist als Minerals ein Naturpodukt. Da die Vorräte in Europa immer knapper werden, muss es aus anderen Erdteilen eingeführt werden. Kali wird bei und gewonnen und ist
ausreichend vorhanden
Hochwertige Nährstoffe Durch die Kompostierung von Gartenabfällen im
Hausgarten steht mit dem daraus gewonnen Kompost ein Material mit hochwertigen Hauptnährstoffen und Spurenelementen sowie Humus zur Verfügung. Humus ist im Gartenboden in der Regel mit acht bis fünfzehn Prozent vorhanden.
Er ist für die Erwärmung und für das Wasserfesthaltesvermögen des Bodens verantwortlich. Humus wird im Lauf von drei Jahren im Boden abagebaut, in dieser Zeit wird der enthaltene Stickstoff in Mineralische Formden Pflanzen
angeboten.
Die Zeit beachten
Wichtig bei der Düngung ist, dass der Stickstoff nicht in der Zeit von November bis März freige- stellt wird, da er in dieser Zeit entweder in die Luft entweicht oder als Nitrat ausgewaschen wird.
Jauch fasste die Ziele der Düngung im Hausgarten zusammen: bedarfsgerechte ausgewogene Versorgung der Pflanzen; Bodenfruchtbarkeit erhalten; keine überhöhte Nährstoffanreicherung im Boden
Vermeidung von Nährstoffverlusten aus dem Boden Für eine ordnungsgemäße Düngung bzw. Vermeidung von Problemen bei der Düngung ist es
unerlässlich, sowohl im Grmüse- wie im Freizeitgarten (Rasen) Bodenproben zu ziehen und nach folgenden Schritten vorzugehen: Ziehung der Bodenproben und deren Untersuchung. Dabei erhält man den Gehalt an Phosphor,
Kali, Magnesium und den ph-Wert (Kalkgehalt). Mit einer Analyse (Nitralschnelltest) kann der Stickstoffegehalt im Boden selbst festgestellt werden. Auswertung
der Bodenuntersucheungen-Ergnisse. Diese wird in der Regel mit dem Untersuchungs- ergebnis mitgeliefert. Düngerbedarf ermitteln.
Jauch weist darauf hin, dass die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ein EDV-Programm “Düngung im Hausgarten” kostenlos im Internet zur Verfügung stellt, in das die Ergebniss der
Bodenuntersuchung eingegeben werden und danach der genaue Düngerbedarf für die einzelnen Pflanzen bzw. den Rasen errechnet werden kann.
|